3. Nikolausmarkt Kunst & Design

 

Kunst aus dem Hafen hat im Binnenschifffahrtsmuseum Anker geworfen:

Zum dritten Mal veranstaltet das Binnenschifffahrtsmuseum einen vorweihnachtlichen Markt in stilvollem Ambiente. Künstler und Gastkünstler des Atelier- und Ausstellungshauses hafenkult zeigen und verkaufen in den Kulissen der ehemaligen Jugendstil-Badeanstalt ihre Arbeiten. Musikalisches, Kulinarisches, Unterhaltung und Überraschungen für Kinder versprechen ein abwechslungsreiches Programm an diesem Wochenende.

 

Samstag, 6. Dezember 2014 von 15 bis 19 Uhr
Sonntag, 7. Dezember 2014 von 12 bis 18 Uhr

 

Eintritt frei.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Apostelstraße 84, 47119 Duisburg

Inka ter Haar

Durchschläge

 

Ausstellungsdauer: 12. September bis 21. November 2014

 

In einer Einzelausstellung präsentiert Inka ter Haar (*1980) ihre neuste Werkphase in den Räumen des hafenkults. In ihren Gemälden und Zeichnungen zeigt die gebürtige Duisburgerin eine transformierte Bezugnahme und Weiterentwicklung ihrer vorherigen Werkgruppe „New Wood Order“, in der sie sich mit dem Thema Wald auseinandersetzte.

Auf der Suche nach mehr Klarheit und Reduktion versucht sie seit Anfang 2014 mit Hilfe einer lasierenden Maltechnik das dominierende Formenrepertoire ihrer bereits bestehenden Bilder herauszukristallisieren. Die durchschlagenden Formen, die sich trotz der Übermalung behaupten können, bleiben bestehen und bilden somit eine neue Bildsprache ohne ihren ursprünglichen Bezug zu verlieren. Diese Freilegung und Entdeckung der Formen zeigt Inka ter Haar unter dem Ausstellungstitel „Durchschläge“ ab dem 12. September im hafenkult.

Martin Schmitz︱konzept freude

Urban Art im Parallelhafen

 

Einweihung des Kunstwerks: Donnerstag, 28. August 2014, 18:30 Uhr
Zur Begrüßung spricht Manfred Osenger, Bürgermeister der Stadt Duisburg.

Die begleitende Ausstellung zum Projekt ist an diesem Abend sowie am Sonntag,
31. August in der Zeit von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung zu besichtigen.

Zum Projekt erscheint ein Katalog.

da wackelt die erde.

40 tonnen donnern langsam in anderthalb meter abstand vorbei.
die schieben luft vor sich her, machen wind und wirbeln staub auf.
durch die düse im deich. am parallelhafen.
samstag, sonntag frei. welch verrückte situation. der mensch zu klein.
die wiese auf dem deich natur.
alles technisch, sehr grau.

die idee:

farbschwingungen.
vier- und fünftonige farbläufe.
ein code. vielleicht in musik transformierbar.
vielleicht nur freude an farbe.

Martin Schmitz
 

das projekt:

Der Duisburger Künstler Martin Schmitz beschäftigt sich mit Kunst im öffentlichen Raum und hat sich einen spannenden Ort für sein neuestes Projekt ausgesucht: die Spundwand am Parallelhafen in Duisburg-Neuenkamp. Im Zeitraum von Mai bis Juli 2014 hat er sie - dank zahlreicher freiwilliger Helfer - viel schneller als geplant - in vibrierenden Farben erstrahlen lassen und dem rauen Umfeld ein neues Gesicht verliehen. Bereits im Jahr 2012 hat er mit dem Projekt „Ein Völkchen Hummeln an der Ruhr“ auf sich aufmerksam gemacht. Dabei hat er in Abstimmung mit dem Wasserschifffahrtsamt Duisburg-Meiderich und mit Förderung des Kulturbeirats der Stadt Duisburg die grauen Rückseiten der Schifffahrt-Schilder an der Ruhr farblich gestaltet, so dass diese jetzt als Hummeln, Blumen und Himmel die Landschaft bereichern. hafenkult - erreichbar, wenn man diese Spundwand passiert - war von Martin Schmitz Idee begeistert und hat das Projekt mit ihm auf die Beine gestellt und begleitet.

Wir freuen uns über die begeisterten Förderer, Befürworter, Freunde und Unterstützer:

Kulturbeirat der Stadt Duisburg
Duisport – Duisburger Hafen AG
Bürgermeister Manfred Osenger
Offensive für ein Sauberes Duisburg e.V.
Salamon und Zimmermann Reinigungstechnik AG
Toom Baumarkt, Duisburg-Kaßlerfeld
Brillux, Duisburg-Kaßlerfeld
Ralf Grossek, Dokumentarfotografie
M. Zietzschmann GmbH
CTS Cremerius Transport Service GmbH
ALS - Allgemeine Land- und Seespedition GmbH
GULA - Gesellschaft für Umschlag und Lagerung mbH

......und selbstverständlich einen riesigen Dank an alle freiwilligen Helfer vor Ort.

2. Sommerbox 2014

Kunst zum Einpacken

 

Ausstellungsdauer: 13. bis 28. Juni 2014

Nach einem erfolgreichen Auftakt im Sommer 2013 veranstaltet das Atelier- und Ausstellungshaus hafenkult zum zweiten Mal die Sommerbox. Die Idee: 28 Holzkisten - 28 Künstler. Jeder bestückt seine Box nach Herzenslust mit Kunst. Die Besucher dürfen sich durchblättern, ganz wie früher beim Stöbern im Plattenladen: schauen - verweilen - mitnehmen.

Malerei, Fotografie, Grafik, Illustration, Objekte und Skulpturen - überwiegend kleinere Formate, die nicht die Welt kosten und glücklich machen!

 

Die Teilnehmer der diesjährigen Sommerbox:

Fee Brandenburg • Ulla Clemens • Heike Drewelow • Mareike Engelke • Anna Fleischmann & Roman Küffner • Beate Gärtner • Ralf Grossek • Meike Hamann • Oliver Hilterhaus • Caro Kather • Buffy Klama • Christoph Kleinstück • Claudia Knuth • Janina Simone Kulcsar • Mariola Laschet • Hiltrud Lewe • Antje Linker-Wenzel • Caroline Lohmann • Nikki Lux • Susanne Müller-Kölmel • Madalina Rotter • Cornelia Schweinoch-Kröning • Bettina Steinacker • Melanie Tilkov • Ines van der Ende • Barbara Wolf • Julia Zejn

Marcela Böhm︱Hiltrud Gauf︱Mona Hakimi-Schüler

Wer wir sind

 

Ausstellungsdauer: 4. April bis 23. Mai 2014

 

Niemand kann sich einfach eine Identität frei aussuchen und dabei so tun als gäbe es keine Vorgeschichte, keine Kultur, die uns von Kind auf geprägt habe. So unverwechselbar uns unsere Identität erscheinen mag, so sehr teilen wir sie mit der Kultur, aus der wir hervorgehen. Identität, so schreibt der Kulturwissenschaftler Stuart Hall, werde in jenem instabilen Raum geformt, an dem die ‚unaussprechlichen‘ Geschichten einer Subjektivität auf die Erzählungen der Geschichte, der Kulturen treffen.

 

Die drei Künstlerinnen Marcela Böhm, Mona Hakimi-Schüler und Hiltrud Gauf erforschen mit ihrer Kunst diesen instabilen Raum, der zwischen Subjekt und seinen Kulturen immer wieder neu entworfen wird. Dabei steht weniger die Abgrenzung zum Anderen im Vordergrund, als die Auseinandersetzung mit dem Eigenen, Spezifischen, welches wiederum die eigene Kultur spiegelt. Sie suchen nach einer visuellen Sprache, die das Eigene in seiner Widersprüchlichkeit darzustellen vermag. Das Eigene fällt sehr unterschiedlich aus: Mona Hakimi-Schüler beschäftigt sich mit ihrem Geburtsland Iran, das sie mit zwanzig Jahren verließ und das sie nicht loslässt, Hiltrud Gauf mit ihrer Heimat Deutschland und die Deutsch-Argentinierin Marcela Böhm mit dem Oszillieren zwischen Buenos Aires und Köln. Die Gemälde und Zeichnungen, so unterschiedlich sie sind, nehmen in einigen Arbeiten ihren Ausgang von oft eigenen Fotografien. Es ist ja gerade das fotografische Porträt, das nicht nur im Personalausweis Authentizität und Unverwechselbarkeit garantieren soll, sondern ein individuelles Vergangenes „Hier und Jetzt“ zu aktualisieren vermag. Doch für alle drei Künstlerinnen werden diese Fotografien nur zur Vorlage für kollektive Erfahrungen, die genau diese Einzigartigkeit in größere Zusammenhänge stellen.

Kerstin Müller-Schiel

Freiräume


Ausstellungsdauer: 7. Februar bis 26. März 2014

 

Kerstin Müller-Schiel hat 2013 ihren Abschluss mit Auszeichnung an der fadbk in Essen erfolgreich beendet und darf bereits auf eine beachtliche Reihe von Gruppenausstellungen zurückblicken. Mit "Freiräumen" bekommt sie im hafenkult ihre erste Einzelausstellung. Es sind die Menschen in ihrer Alltäglichkeit für die sich die Künstlerin interessiert. Auf grundierten oder nicht grundierten Leinwänden, auf großen Papierbögen oder auch auf Holzplatten, aus breiten und weichen, sehr flüssigen Farbflächen, die die Künstlerin mit schnellen und sicheren Gesten aufträgt, entstehen Menschen, verwickelt in alltägliche, unspektakuläre Handlungen.

 

Auf den knapp 20 teils großformatigen Bildern verzichtet die Künstlerin systematisch auf Details, ja sogar den Hintergrund. Die Menschen stehen in harmonischer Komposition und teilweise dramatischer Perspektive, losgelöst von ihrer Umgebung. Die Gesichter schemenhaft, die Körper und Kleider präsent aber nur angedeutet, lassen die Dargestellten selbstzufrieden und frei wirken. Gleichzeitig entziehen sie sich einer genaueren Personifizierung. Die Dargestellten dienen vielmehr als Projektionsfläche für eigene Geschichten und Phantasien. Was auch den Titel der Ausstellung erklärt. Durch die Freiräume auf dem Papier entstehen spannende Freiräume im Kopf.

Kerstin Müller-Schiel, 1968 in Orsoy geboren, hat an der fadbk in Essen Malerei studiert und 2013 mit Auszeichnung (Meisterschülerin der Akademie) abgeschlossen. 2012 wurde sie für den Essener Förderpreis nominiert und wird im Februar 2014 u.a. auch an „Der Grossen" Kunstausstellung NRW in Düsseldorf teilnehmen. Sie lebt und arbeitet in Duisburg.

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