2. Nikolausmarkt Kunst & Design

 

Kunst aus dem Hafen hat im Binnenschifffahrtsmuseum Anker geworfen:

Zum zweiten Mal veranstaltet das Binnenschifffahrtsmuseum Duisburg einen vorweihnachtlichen Markt in stilvollem Ambiente. Künstler und Gastkünstler des Atelier- und Ausstellungshauses hafenkult zeigen und verkaufen in den Kulissen der ehemaligen Jugendstil-Badeanstalt ihre Arbeiten. Musikalisches, Kulinarisches, Unterhaltung und Überraschungen für Kinder versprechen ein abwechslungsreiches Programm an diesem Wochenende

 

Samstag, 7. Dezember 2013 von 15 bis 20 Uhr
Sonntag, 8. Dezember 2013 von 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei.


Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Apostelstraße 84, 47119 Duisburg

Tom Lorenz︱Vibraphon

Nicolao Valiensi︱Euphonium

Rheinisch-toskanische Euphonie

 

Freitag, 22. November 2013, 20:00 Uhr

Das ungewöhnliche Zusammentreffen dieser beiden Musiker/ Instrumente macht den Reiz und den Wohlklang (Euphonie) dieses Konzertabends aus. Der Düsseldorfer Tom Lorenz ist ein äußerst gefragter und weltläufiger Solist auf dem Vibraphon, bewährte sich auf internationalen Tourneen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Als Gastsolist der WDR- und NDR- Bigband wie bei zahlreichen Rundfunk-Produktionen war er zu hören. Seine kompositorische Arbeit führt ihn auch in die zeitgenössische Musik.

 

Die Garfagnana, einer nördlichen Region der Toskana, ist Nicolao Valiensis Heimat, reich an Traditionen und mystischen Orten. Er wuchs mit dem Spiel der traditionellen italienischen Banda schon als Kind auf. Noch heute wirkt er in den Sommerferien bei Konzerten, Prozessionen und Beerdigungen in seinem Dorf mit. Prägend war für ihn die Tätigkeit in der Big Band des Barga-Jazz Festivals, wo er acht Jahre lang als erster Posaunist spielte. Hier begegnete er internationalen Größen des italienischen Jazz wie Enrico Rava, Paolo Fresu, Gianluigi Trovesi, Bruno Tommaso und Giorgio Gaflini. Namen, die für die eigentümliche und erfolgreiche Verknüpfung nordamerikanischer Jazz-Strömungen mit Traditionen der europäischen Folklore stehen – für Valiensi eine musikalische Offenbarung.


Diese Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbeirat der Stadt Duisburg

Klaus Brüggenwerth︱Fotografie

Katrin Roth︱Malerei, Grafik

Corinna van Vorst︱Zeichnung, Druckgrafik

EINSHOCH 3 - Vom Umgang mit Leerstand

 

Ausstellungsdauer: 13. September bis 18. Oktober 2013

 

Ausgangspunkt bilden Fotografien von Klaus Brüggenwerth einer verlassenen Hotelruine. Die Fotografien wurden reproduziert und auf Leinwand aufgezogen. Diese Bildgründe sind die Arbeitsgrundlage für die weitere Bearbeitung durch Corinna van Vorst (Zeichnung/Druckgrafik) und Katrin Roth (Malerei/Grafik). Die Arbeiten werden, entgegen aktueller Tendenzen der Bildbearbeitung, manuell mit den Mitteln der Malerei und Zeichnung bearbeitet. Vorhandenes wird aufgegriffen, verfremdet oder neu belebt.

Inspiriert durch die Ausgangssituationen der Fotografien, stellt sich die Frage nach dem Umgang mit Leerstand. Dabei stellt sich die Frage vom Umgang mit Leerstand in unserer unmittelbaren Umgebung. Wo begegnet uns Leerstand? Wie nehmen wir Leerstand war? Wie gehen wir mit Leerstand um?


Diese Ausstellung wird gefördert vom Kulturbeirat der Stadt Duisburg.

Caravan und Satellit

 

 

Der hafenkult kunst & kaufraum freut sich ein ausgewählter Kunstort im Rahmen der Kunstaktion „Caravan und Satellit“ zu sein. Der Künstler Norbert Krause wird vom 20. bis 28. September 2013 die Räumlichkeiten in der Duisburger Innenstadt bespielen.

Das Projekt mit Kunst im öffentlichen Raum wird in Zusammenarbeit mit 5 Städten, 8 örtlichen Kunstinstitutionen und 22 KünstlerInnen vom BBK Niederrhein organisiert und findet in der Zeit vom 31. August bis zum 11. Oktober 2013 statt.

 

Eröffnung: 20. September 2013, 20 Uhr
Ort: hafenkult kunst & kaufraum, Wallstr. 6, Duisburg
Öffnungszeiten: Sa (21. + 28.9.): 11 –16 Uhr
Di (24.9.), Do (26.9.), Fr (27.9.): 12 –15 Uhr

hafenkult Sommerbox 2013

Kunst zum Einpacken

 

 

Ausstellungsdauer: 14. Juni bis 13. Juli 2013

 

Das Atelier- und Ausstellungshaus hafenkult veranstaltet in der Zeit vom 14. Juni bis zum 13. Juli 2013 die Sommerbox. 28 ausgewählte Künstler und Künstlerinnen präsentieren in jeweils einer einheitlichen Kiste eine Auswahl Ihrer Arbeiten, durch die sich der Betrachter durchblättert. Zusätzlich ergibt sich durch die Hängung einer Beispielarbeit an der Wand das Gesamtbild einer Ausstellung. Die nicht allein zum Betrachten, sondern auch zum Kauf anregende und aufregende Kunst, ist mehr als vielfältig und reicht von der Malerei über Fotografie, Grafik, Zeichnung, Illustration bis hin zur Schmuck-, Papier-, Objekt- und Textilkunst. Eine Hundertschaft von kleinen und großen Kunstwerken wartet darauf entdeckt und eingepackt zu werden!

 

Teilnehmende Künstler und Künstlerinnen:

Ulrike Altegoer, Franka Boltz, Fee Brandenburg, Klaus Brüggenwerth, Kathrin Ecker, Mareike Engelke, Sabine Ewald, Elke Frieding, Christiane Fürtges, Christa Hahn, Friederike Huft, Vera Knipp, Philipp Krug, Sigrid Kruse, Elsa Lappat, Katrin Lingen, Caroline Lohmann, Ingrid Lohmann-Küppers, Kerstin Müller-Schiel, Britta Pasche, Elena Pinci Schneider, Katrin Roth, Claudia Rottsahl-Schwachhöfer, Angela Schäfer, Manuela Stein, Angelika Stienecke, Corinna van Vorst, Ruth Zadow


Diese Ausstellung wird gefördert vom Kulturbeirat der Stadt Duisburg.

Let´s go beat!

Lütfiye Güzel liest – Sergej Bitcrush mixt!


Samstag, 29. Juni 2013, 20:00 Uhr

Eine aufregende Neuerscheinung in Duisburgs literarischer Szene ist Lütfiye Güzel, die durch jüngste Veröffentlichung zweier Lyrik-Bände bereits weit über ihre Heimatstadt hinaus hervortrat. Sie ist weder Sprachrohr der 3. Einwanderergeneration noch bietet sie Sozial-Lyrik aus Marxloh. Sie schreibt gegen den Stillstand. Ihre Sprache ist ein Frontalangriff. Direkt. Angstfrei. Sie blendet nicht und spuckt keine großen Töne. Irgendwo in der ‚Querstraße vom Nirgendwo’ passiert alles oder nichts.

 

Güzels Sprachwelt trifft auf die Sounds des Undergrounds von Sergej Bitchrush aka Marecco Marocco, bürgerlich: Marek Vejvoda. Er ist besser und einschlägiger bekannt als treibende Kraft hinter Freizeichen und als Synthesizerspieler bei den Postpunk Heroen Telemark. Sergej Bitcrush ist Mareks aktuelles Soloprojekt, mit dem er sich in chilligen DubStep-Sound-scapes verliebt und verliert. Seit Jahren als Soundmixer der Avantgarde unterwegs, arbeitet der Tastatur-Künstler aktuelle Londoner musikalische Trends um zu neuen Impulsen für die Duisburger Szene. Lyrik & Musik aus der unmittelbaren Sicht auf das Heute – zwei Sprachen kommunizieren in unerwarteter Improvisation.


Diese Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbeirat der Stadt Duisburg.

Manfred Gliedt

Tag ein - Tag aus

 

Ausstellungsdauer: 19. April bis 31. Mai 2013

 

Mit der Ausstellung „Tag ein – Tag aus“ zeigt das Atelier- und Ausstellungshaus hafenkult vom 19. April bis zum 31. Mai einen Ausschnitt aus dem Schaffen des Künstlers Manfred Gliedt und lädt die Besucher zum Verweilen vor den Zeichnungen ein. Die Bilder des Duisburger Künstlers bestechen durch Darstellungen, die in der Spannung zwischen Realität und Fiktion die Phantasie immer wieder aufs Neue herausfordern. Dabei wirken die mit einfachem Bleistift erstellten, manchmal auch durch weitere Materialien unseres Alltags ergänzten Bilder teilweise skizzenhaft – sie füllen nie das gesamte Blatt und sind dadurch pointiert. Da für die farbige Gestaltung Gouache verwendet wurde, die sowohl die Möglichkeit der Deckung als auch der Transparenz bietet, erscheinen die entstandenen Figuren wie schwebend. Dabei lösen sich wie in einem surrealen Traum die Zeichnungen stellenweise in der Fläche des Blattes dort auf, wo die scharf gezeichnete Kontur durchbrochen wird. Dargestelltes und Inhalt führen zu neuen Interpretationsmöglichkeiten, da der Künstler Ausschnitte unserer Alltagswelt einfängt und sie überraschend neu kombiniert.

 

Manfred Gliedt wurde 1961 in Mülheim an der Ruhr geboren. Seiner Ausbildung zum Elektromaschineningenieur folgten Auslandsaufenthalte in USA, Kanada und Mexiko. Während eines sich anschließenden Musikstudiums eignete er sich parallel autodidaktisch seine Zeichen- und Maltechnik an. Heute betreibt er mit einem befreundeten Künstler ein Atelier in Düsseldorf.

 

Manfred Gliedt hat sich bewusst für kleinformatige Zeichnungen entschieden und fordert dadurch zum Betrachten aus der Nähe auf. Mit den an einem waagerechten Stahlseil intuitiv aufgehängten Werken präsentiert der Künstler ein ganzes Kaleidoskop seiner oft humorvollen Phantasiewelt. Ebenso wie die Figuren, die stets den Menschen als Ausgangspunkt in den Werken Manfred Gliedts zeigen, entpuppt sich auch ihre eher unkonventionelle Präsentation im hafenkult als eine Art künstlerischer Akt: So bilden sich zwischen den direkt nebeneinander gehangenen Zeichnungen Bezüge, die eine Geschichte entstehen lassen können. Das ermöglicht zugleich die Reise in die eigene Phantasie. Dabei bietet die Suche nach Sinn und Logik der Darstellungen immer wieder die Gelegenheit, in die poetische und bisweilen surreale Welt einzudringen, in die der Künstler uns und unsere Einbildungskraft einlädt.

Ralf Grossek︱Fotografie

Alexander Voß︱Zeichnung und Objekt

 

Ausstellungsdauer: 8. Februar bis 22. März 2013

 

Vom 8. Februar bis zum 22. März 2013 treten Ralf Grossek und Alexander Voß in einer Ausstellung im hafenkult in Dialog:

 

In seiner Serie „tomorrow land“ begibt sich der in Essen lebende Dokumentarfotograf Ralf Grossek in den Randbezirken der Ruhrgebietsstädte auf Spurensuche nach Orten und Situationen, die Stillstand, oberflächliche Modernisierung und Zerfall widerspiegeln. Dabei richtet er den Fokus auf Begebenheiten und (Zwischen-)Zustände im Stadtraum, die einem bekannt vorkommen: leerstehende Ladenlokale mit verklebten Schaufenster, die nur auf eine neue Nutzung warten, eine bröckelige Mauer, die wieder verputzt werden möchte, die Hauswand als mietbare Werbefläche oder aber der übrig gebliebene Ständer eines bereits abmontierten Zigarettenautomats.

 

Ralf Grosseks Fotografien sind Bestandsaufnahmen vergessener, sich selbst überlassener Orte, provisorischer Instandhaltung und städtischen Wildwuchses: unter seinen Motiven findet man zarte Gestaltungsversuche, aber auch gezielte Vermeidungsstrategien und letztlich fragt sich der Betrachter: „Was wird dort zukünftig passieren?“

 

Alexander Voß hingegen präsentiert in der Ausstellung Zeichnungen und Objekte aus Glasplatten, auf denen er seine eigenen Spuren in Form von Soll-Bruchstellen hinterlässt: wieder zusammengesetzt und mit Gips kombiniert, offenbaren diese FRAKTURen ein filigranes Linienspiel. Zudem treten seine Arbeiten bewusst in Wechselwirkung mit dem Ausstellungsort: Er besetzt mit seinen Werken nicht nur Wandflächen, sondern positioniert die Teilstücke auch orthogonal zueinander, über Eck oder auch von der Wand hin zum Boden. Die transparenten Glasfragmente gewähren dabei Durchsicht auf den jeweiligen Untergrund, die verwendete Spachtelmasse ergänzt nicht nur Fehlstellen, sondern stellt auch die Verbindung her.

 

Während Ralf Grossek mit seiner Kamera Orte im Umbruch dokumentiert, verortet Alexander Voß seine Arbeiten im Raum und lässt neue Situationen entstehen.

 

Anja Bauer

 

Ralf Grossek, geboren 1968 in Kamp-Lintfort, studierte von 2000 bis 2006 an der Universität Duisburg-Essen Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Dokumentarfotografie bei Jörg Sasse. Neben seiner Arbeit als freier Fotograf unterrichtet er an den Universitäten Essen und Dortmund. www.ralfgrossek.de

 

Alexander Voß, Jahrgang 1960, studierte von 1981 bis 1989 Kommunikationsdesign an der Universität-Gesamthochschule mit dem Schwerpunkt Fotografie und Grafik bei László Lakner und Wolfgang Pilz. Er arbeitet und lebt in Duisburg und Mülheim an der Ruhr und ist u.a. Mitglied im Duisburger Künstlerbund. www.alexander-voss.de

Wo ist Heimat und wo ist mein Heim?

 

Der Kleinkünstler Steffen Gerz performt zur Finissage von „Mein wildes Heim“.

 

Freitag, 11 Januar 2013, 19:30 Uhr
 

Das Atelier- und Ausstellungshaus hafenkult lädt zur Finissage der Ausstellung „Mein wildes Heim“. Um diesen Anlass gebührend zu feiern, kehrt der Historiker, Kommunikations-
wissenschaftler und Kleinkünstler Steffen Gerz - auch bekannt als Teil des Literaturperformance-Duos SprechAKT (www.sprechakt.org) - noch einmal in die Ausstellung zurück und lädt das Publikum mit Prosa und Gedichten zu einer komisch-anekdotenreichen Reise ein.

Hierbei führt ihn sein kurzweiliger Weg in etwa 45 Minuten Spielzeit durch abwegige Heimatbetrachtungen von Außen und Innen sowie die Heimatgefühle großer Schriftsteller, wie z. B. Kurt Tucholsky, Mark Twain, aber auch unbekannter literarischer Untermieter. Ähnlich wie in den vielschichtigen Exponaten der ausstellenden Künstlerinnen liegt auch hier die Beobachtung nah: Das eigene Heim ist mal schmerz- mal humorvolle Erweiterung des Selbst und auch abenteuerliche Reisen in ferne Länder werfen uns letztlich auf die eine Frage zurück: Wo ist Heimat und wo mein Heim?

Steffen Gerz ist seit Anbeginn ein gern gesehener "Gast" im hafenkult. Er unterstützt das Haus projektbezogen bei der Öffentlichkeitsarbeit und hat bereits zahlreiche Ausstellungen eröffnet.

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